Sommerlicher Beeren-Kokosnussjoghurttraum auf gekeimten Buchweizennussboden

Hast du dir, wie ich immer gewünscht, dass all die süssen Leckereien nicht so schädlich für den Körper wären? Zucker, Butter und Weissmehl sind ja nicht bekannt dafür, dass sie unseren Körper mit den Nährstoffen beliefern, die er für ein aktives gesundes Leben braucht. Doch Gesundheit und Tortengenuss müssen nicht im Gegensatz zueinander stehen.

Wie wäre es mit einem superleckeren Sommerbeerenkuchen, der nicht nur glücklich macht, sondern auch eine Fülle an gesunden Stoffen wie Antioxidantien, Mineralstoffe, aktive Enzyme und sogar krebswiedrige Substanzen (siehe Quelle) in unsere Körper bringt. Dazu ist er leicht zu machen, in Rohkostqualität, glutenfrei und rein pflanzlich. Besser geht’s gar nicht!

Ein Rezept aus Erdwandlers Nichtbäckerei

Die Torte besteht aus zwei Teilen; dem Boden und dem Guss. Hier achte ich für mich darauf, dass keine der Zutaten Stabilisatoren, Farbstoffe, Sulfide, künstliche Fluoride oder Jodide beinhalten. Ausserdem wähle ich wann immer möglich die biologisch angebaute Variante. Die Schürze umgeschnürt (denn die Beeren färben ziemlich stark) und los geht`s.

Folgende Zutaten brauchst du für den Boden

  • 110 g ungeschwefelte Weitrauben/Rosinen
  • 150 g Cashews (oder Haselnüsse)
  • 40 g Hafer oder feine Haferflocken (hier gibt es auch glutenfreie Varianten)
  • 80 g gekeimte Buchweizen (ich verwende die Sprossen von Sprossensamen.ch, da mich die Keimqualität einfach überzeugt)
  • 20 g geschmolzenes Kokosöl (schmilzt schon bei >25°C)
  • Eine Prise Salz
  • 1/3 einer Tonkabohne oder 2 Messerspitzen Vanille

Optional etwas Mandelmilch, wenn der Boden weicher werden soll.

 So machst du den Boden

Zuerst alle Zutaten abwägen und bereitstellen, den Hafer quetsche ich immer frisch mit einer Flockenquetsche — feine, fertige Haferflocken zu verwenden geht natürlich auch. Das Kokosöl wird in einem Wasserbad geschmolzen. Dann gebe ich alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer oder Küchenprozessor und mixe alles so lange, bis ein gut formbarer Teig entsteht. Wenn er zu klebrig ist, dann gebe ich noch mehr Haferflocken dazu; wenn Feuchtigkeit fehlt kommt etwas Mandelmilch zum Einsatz.

Der Teig wird auf den Boden einer mittleren Springform mit den Händen solange plattgedrückt, bis er ihn komplett auskleidet. Dieser Teig kann übrigens mit gutem Gewissen roh gegessen werden.

Für den beerigen Guss brauchst du folgendes

  • 170g frische oder gefrorene Himbeeren (ein echtes einheimisches Superfood)
  • 3 richtig reife Bananen mit vielen braunen Flecken (Bananen sind auch Beeren!)
  • 200g ungesüsstes Kokosnuss- oder Sojajoghurt
  • 18 g Flohsamenschalen (sie binden den ganzen Guss)
  • 1 TL Zimt

Auch hier kann der Guss mit mehr Mandelmilch flüssiger gemacht werden.

So machst du den Guss

Alle Zutaten bis auf die Flohsamenschalen dürfen ebenfalls in den Mixer oder Küchenprozessor. Dann wird so lange gemixt, bis eine Art Smoothie entsteht. Erst danach kommen die Flohsamen schalen in die wunderschön pinkfarbene Masse. Nochmals kurz mixen und dann das Ganze in die Springform, auf den vorher vorbereiteten Boden schütten. Variation: Wenn du wie ich Buchweizen liebst, dann kannst du auch 90 g Cashews und 90g gekeimte Buchweizen nehmen!

Das Nichtbacken

Da beim Backprozess viele Vitamine und aktive Enzyme zerstört werden, backen wir unsere Torte nicht, sondern stellen sie für 2-3 Stunden ins Gefrierfach. Wenn du gefrorene Beeren verwendest, dann geht der Prozess natürlich schneller.

Nachher nur noch dekorieren und kalt servieren. Herrlich erfrischender Beerentraum mit lebendigen Sprossen statt Weissmehl. Ein Erlebnis für Körper, Geist und Seele. Ich wünsche viel Spass beim Zubereiten und sinnlichen Geniessen!

Mein Tipp: Verwenden Sie möglichst hochwertige Zutaten. In der Rohkostküche schmeckt man die Qualitätsunterschiede wie in fast keiner anderen.

Keimfähige Bio-Buchweizensprossen, gibt`s hier: https://www.sprossensamen.ch/pi/produkte/sprossensamen/buchweizen-bio-500g.html (wenn du diesen Blog unterstützen willst, dann schreib doch bitte den Code: erdwandler beim Kauf dazu. Danke!

Quelle: Hier gehts zwar um schwarze Himbeeren, doch auch die roten wirken ähnlich: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5008867/

Fotos: Die Starkuchenfotografen Michelle Krieg und Joscha Boner

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das:
search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close