Die Gefühle leiten, der Geist schafft Bilder und der Fokus materialisiert.

Liebe Leser

Wie ihr sicher wisst, sind wir mehr als nur der physische Ausdruck unseres Körpers. Wir als Mensch erfahren uns in der Physis, d.h. in unserer kollektiv erlebten Realiät als auch in den, direkten Nachbardimension (bsp. Astralebene) als Individuum. Wenn wir jedoch Abstand von unseren erlebten Emotionen nehmen, können wir erfahren, das wir mehr Beobachter als dieser Körper sind. Etwas Grösseres also, das durch einen Körper mit der physischen Welt in einen sinnlichen Austausch tritt. Manche sagen: Wir sind geistige Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen.

In diesem Text möchte ich auf unsere Gefühle als Leiter durchs Leben und Kommunikationselement mit der geistigen Welt eingehen. Weiterhin werde ich in den weiteren Zeilen, das Thema unserer schöpferischen Gabe anschneiden, mit der wir Dinge aus dem Immateriellen ins Dasein, sprich in unsere Physis ziehen können. Dieser Beitrag ist zwar etwas länger, doch jede Zeile fürs Verständnis wichtig. Viel Spass! PS: Die Geduldigen werden belohnt!

Emotionen sind nicht gleich Gefühle

Diese beiden Wörter werden, wie Dualismus und Polarität (siehe meinen Beitrag: Getrennt sein und beherrscht werden (unten verlinkt)) oft verwechselt. Schauen wir uns das Wort E-motion mal etwas genauer an. Jetzt mal den Fokus vom gleichnamigen Elektrofahrad abgewandt, erkennen wir, dass es sich um die Energie einer Bewegung handelt. Im Englischen ist es die Energy behind motion. Es regt sich also etwas.

Aus dem Alltag wissen wir: Eine Regung ist immer eine Reaktion auf einen Impuls. In der Physik ist dies ein Trigger oder der beginnende Ausgleich eines kinetischen Potentials. Auf der empfindenden Ebene jedoch, ist es eine Reaktion auf ein Gefühl. Das Gefühl ist da und der Mensch reagiert aufgrund verschiedener Neigungen oder Prägungen darauf mit einer Emotion. Man kann sagen, dass sie die Expression eines Gefühls ist. Ein Beispiel: Dein Partner*in lässt dich wissen, dass er sich eingeengt fühlt. Du verstehst aber: «Du engst mich ein!». Ein Gefühl des Unbehagens steigt in dir auf. Dieses Gefühl ist die Angst, dass du nicht genügst, so wie du bist. Dein Selbstbild wird hinterfragt und ein Verteidigungsmechanismus schreitet ein: Du wirst wütend. Die Emotion ist dabei die Angst, die durch diesen Defensivmechanismus an Energie gewinnt und zur Wut wird. Bei noch mehr Energie kann sie zum Hass oder Raserei werden; aber dazu später mehr.

Mit Achtsamkeit können wir aus unseren Gefühlen lernen und damit unsere Realität erschaffen

Eine mutige Aussage, nicht wahr? Wir wissen also jetzt, dass eine Emotion die Reaktion auf ein Gefühl ist. Sie kann positiv oder negativ ausfallen, licht oder unlicht. Wie wäre es, wenn Menschen dies steuern könnten und so die Energie bewusst zu, von ihnen gewünschten Emotionen oder sogar Handlungen werden zu lassen? Jetzt kommt die gute Nachricht: Genau das, können wir, bzw. könnten wir als Menschen richtig gut.

Meistens reagieren wir unbewusst auf ein Gefühl. Dies kann wunderbar sein, wenn uns ein Bär angreift, oder die Liebe zur Musik uns in leidenschaftliche Extase hinein energetisiert (in beiden Fällen ist ein langes Abwägen nicht wünschenswert). Wenn wir aber auf unsere Mitwelt wütend reagieren, diese Wut nicht als etwas Eigenes annehmen und sie auf unseren Chef, den Menschen im Auto vor uns oder das Wetter projizieren, dann hacken wir uns auf kurz oder lang selber ins Bein; getreu nach dem Motto: Wie man`s in den Wald ruft, kommt es wieder zurück. Ich weiss, niemand hört das gern, denn es bedeutet, dass man sich mit sich selbst auseinander setzen muss…..das ist Arbeit!

Je achtsamer wir jedoch werden, desto mehr können unsere Gefühle uns etwas über die eigenen Prägungen und Glaubenssätze lehren. Sie können Alarm schlagen, wenn wir uns in eine Situation bewegen, die uns Energie rauben wird. Ein Beispiel könnte das schlechte Bauchgefühl bei einem Bewerbungsgespräch sein, dass uns warnt, den Job nicht anzunehmen, da er uns nicht zur Erfüllung unserer Lebensaufgabe/n hilft. Falls wir es doch tun, werden wir schnell merken, dass er uns nicht gefällt.

Achtsame Menschen können erkennen, dass ihr Partner ihnen nur sagen will, wie er/sie sich im Moment fühlt. Das muss überhaupt nichts mit dem anderen zu tun haben. Sie werden nicht wütend, sondern können empathisch auf die Situation reagieren und auf ihr Gegenüber eingehen.

Wenn uns etwas richtig wütend macht, können wir —wenn wir achtsam sind— entscheiden, ob wir diese Energie für etwas Konstruktives oder Destruktives einsetzen. Schlagen wir dem anderen in die Fresse oder wollen wir nicht auf die Provokation eingehen und die Energie entweder zur Klärung des Konflikts oder zum geniessen des restlichen Tages einsetzen? Du und ich entscheiden darüber in jedem Moment!

Was war denn das ganze Materialisierungsgedöns von vorher ?  

Mit diesem Gedöns will ich auf die schöpferische Fähigkeit des Menschen hinweisen, die uns zu eigen ist. Wir haben das Talent, etwas aus der geistigen Dimension ins Dasein zu schöpfen. Es kann etwas einfaches wie ein Haus —das wir zuerst planen und dann bauen— oder eine Zeichnung sein, aber auch die Zukunft des eigenen Lebens! DENN WIR FORMEN IN JEDEM MOMENT UNSERE REALITÄT! Ob wir das bewusst oder unbewusst geschehen lassen, liegt an uns.

Im indoeuropäischen Weltverständnis, also jenem unserer Ahnen (wenn du aus Europa stammst), gilt Frau Holle als die gebärende und gebende Mutter. Sie ist die Erdmutter und die Weberin (darum auch die Spindel im Hollemärchen), die die Realität aus den Wünschen und Träumen der Menschen spinnt. Unsere Physis ist also ein Gewebe aus den kollektiven Emotionen, Gedanken und Vorstellungen unserer Mitmenschen und uns selbst.

Wenn man dieses Wissen den Menschen wegnimmt, werden sie beherrsch- und steuerbar! Als inspirierte Wesen, also Geschöpfe, die den Spiritus —den Geist oder Atem— in uns tragen, sind wir zu allem fähig. Zum Glück ist die Physis jedoch etwas träge; unsere Gedanken manifestieren sich also nur mit Verspätung. Kannst du dir das Chaos vorstellen, wenn es nicht so wäre?

Aber wie manifestiert man denn nun bewusst?

Bereits bekannt ist, dass uns unsere Gefühle leiten und den Weg erhellen können. Sie können aber auch als Kommunikationsmittel mit der Quelle und unseren Geistführern dienen (dazu mehr in einem anderen Beitrag). Wenn wir also nicht sicher sind, in welche Richtung zu gehen ist, können wir nachfragen. Ein Google so quasi, dass die Suchergebnisse über die innere Stimme und Gefühle ausspuckt. Anmerkung:  Es gibt verschiendenste Wege die Antworten zu empfangen. Es gibt Menschen, welche die Antwort hören, sie sehen oder riechen ect.

Wenn wir nun etwas brauchen oder zu etwas hin wollen (etwa dem Zugang zu Land, einen erfüllenden Job oder eine leidenschaftliche Partnerschaft), dann können wir uns mit der Quelle/Gott/Dem Schöpfer/Allah/Jehova/Der Quelle der Schöpferkraft (oder wie immer du es nennen willst) verbinden. Ich persönlich spreche diese Quelle direkt an und sage ihr, was ich brauche. Dann visualisiere ich das Gebrauchte und stelle es mir in allen Details vor. Je lebhafter die Vorstellung, desto besser.

In der heutigen Informationsüberflut würden wir unter unseren Manifestationen untergehen, wenn die kleinste Gedankenkraft schon alles manifestierte! Wenn wir die Visualisierung also wahrwerden lassen wollen, müssen wir uns aufs Erreichen fokussieren. Eine Anleitung gibt’s in einem nächsten Beitrag! (Achtung, Spoileralarm!). Unser Fokus manifestiert dann also. Man kann auch sagen, er gebärt unseren Wunsch, in dem wir diesen so sehr verlangsamen, dass er physisch wird.

Wiederum gilt: Bewusst oder unbewusst, die Wahl liegt bei uns. Noch das Beste zum Schluss: Wir alle können unser Bewusstsein erweitern und lernen (bzw. wiederentdecken) unsere Realität nach unseren Wünschen zu gestalten!

Wichtiges zum Schluss

Was ebenfalls unerlässlich für die Bewusstseinserweiterung sind die Beiträge auf diesem Blog. Um mehr über das «Wie genau» und Themen wie Permakultur, heilende Ernährung, das Wissen unserer Ahnen zu erfahren, kannst Du kostenlos meinen Blog abonnieren. Du wirst dann immer informiert, wenn sich wieder ein weiterer spannender Text für dich manifestiert. Da ich Werbung nervend finde, werde ich dir auch keine schicken.

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Verlinkte Beiträge: https://erdwandler.com/2019/02/19/getrennt-sein-und-beherrscht-werden

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