Der kleine aber feine Unterschied zwischen Idealismus und Realismus. Wie kannst du heikle Themen ansprechen ohne zu missionieren?

Schon mal als Idealist bezeichnet worden? Dann ist dies ein Text für dich!

Ein Idealist, ein Träumer einer der fern von der Realität lebt und mit seinem Blick stehts nur einer Idee einer konkreten Wirklichkeit nachhängt.. Nur welche Realität, die eigene, die auf alle anderen projeziert wir, oder die, die uns alle verbindet? Menschen, die sich mit den Herausforderungen unserer Zeit beschäftigen und versuchen einen Beitrag an eine gemeinsame Zukunft geben wollen, sind Realisten, die von Aussenstehenden oft als Idealisten bezeichnet werden. Der Idealismus ist wie der Perfektionismus das Bestreben hin zu einem Zustand des, nun ja Idealen. Man erkennt wahren Idealismus, wenn er einen Endzustand beschreibt, den der Idealist aus seinen persönlichen Wünschen spinnt. Wenn jedoch die Ziele der Erde dienen sollen und sogar für ein weiteres Bestehen unserer Art essentiell sind, dann heisst das Realismus! Gewisse physische Dinge, wie im 21 Jahrhundert der Verlust der Bienen, fruchtbaren Ackerboden ect. sind effektive Bedrohungen, die wir durch ein kollektives Umdecken oder der sofortigen Adaption von Lichtnahrung lösen können. Ich frage mich, was die wahrscheinlichere Variante sein wird. Die dritte Variante wäre, das wir uns durch unser Handeln vom Angesicht der Erde blasen oder ein Leben in verwüsteter Landschaft und grauen Strukturen akzeptieren.

Idealismus wird wie viele Worte aus dem Konzept genommen und als populistisches Wort benutzt. Eine Stigmatisierung einer Person mit dem Wort, kann deshalb nie vollständig stimmen und deshalb immer seine schubladisierende Wirkung behalten. Begriffe mit -ismus am Ende sollten, in einer präzisen Wortwahl nur zur Beschreibung von Bewegung aber deren einzelnen Personen nicht verwendet werden.

Ich bewege mich meistens unter Menschen, die sich nicht über die aktuellen Zustände auf der Erde beschweren, sondern handeln. Es entsteht um mich eine Art Blase, in der alle um eine gemeinsame, enkelgerechte Zukunf bemüht sind. Wenn ich dann mit Menschen sprechen, die sich praktisch nie darüber Gedanken gemacht haben, was die eigenen Gedanken und Handlungen in der Welt bewirken, überfordere ich vielfach deren Vorstellungskraft. Menschen, die Schlafen sollte man ja auch nicht mit einem Megafon wecken, da dies meist auf Abneigung trifft.

Wenn es dir auch so geht, dann lass mich mit dir teilen, was ich in solchen Situationen mache, wenn es darum geht, Themen zu behandeln, die auf die Entscheidungen von jedem Menschen betreffen:

  1. Ich bin vollkommen ruhig und im Gewissen, das mein Gegenüber auch ein fühlender Mensch ist, der/die ebenfalls ein glückliches Leben führen möchte und nicht die Zerstörung unserer Umwelt im Sinne hat.

2. Ich schaue, ob es wirklich das richtige Thema für diesen Menschen ist. Wenn es um den Planeten geht, betrifft uns das alle, aber nur davon zu sprechen wirkt unsympatisch und verbissen. Muss das jetzt besprochen werden?

3. Ich gehe auf mein Gegenüber ein und versuche, mir ein Bild über sein/ihre Situation zu verschaffen und sie/ihn dort abzuholen.

4. Wenn es um die Vermittlung einer grossen Idee geht, helfen Bilder, Beispiele und viel Geduld…

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