Asthma! und wie ich meins heilte; auf natürlche Weise


„Du wirst mit höchster Wahrscheinlichkeit noch dein Leben lang an Asthma leiden!“, sagten mir Lungenärzte. Den Serevent-Diskus schon auf dem Tresen zum Verkauf bereit. Ventolin, ein anderes Asthma-Medikament (mit dem ich schon öfters die Bekanntschaft machen durfte) löste bei mir immer heftigste Zitterreaktionen aus, die mit Schwindel und Übelkeit einher gingen. Leistugsasthma (Asthma ausgelöst durch die sportliche Anstrengung) und allergisches Asthma (durch Allergene wie Katzenhaare oder Hausstaubmilben) waren meine ständigen Begleiter. Aber war ich wirklich geschaffen um an einer extrem mühsamen Lungenkrankheit zu leiden und mein ganzes Leben mit einem kreisrunden Medikamentendosiergerät aus Plastik herumzulaufen? Eine gewisse Zeit dachte ich das tatsächlich. Doch dann geschah etwas in meinem Leben, das mir nicht nur die Augen, sondern auch die Bronchien öffnete…..

Mit dem falschen Essen fangen die Beschwerden an
Mein ganzes Leben lang ass ich mit vollem Genuss Fleisch, Weissmehl, Milchprodukte, Eier, Zucker und Pasta. Nachdem ich meine damalige Freundin kennenlernte, die vegetarisch/praktisch vegan lebte, versuchte ich an mir selber, wie sich diese komische Diät anfühlt. Ich brauch doch Fleisch, ohne es fehlte was! Nun ja, es stellte sich heraus; ich konnte ohne Fleisch leben und tat dies für ein halbes Jahr. Das Asthma hatte sich in dieser Zeit nicht verbessert, noch wusste ich damals von einer Wechselwirkung mit dem, was ich ass. An Weihnachten dämmerte mir plötzlich, dass ich gerade eben, mit dem Raclette (ein schweizer Käsegericht bei dem Käsescheiben in kleinen Pfannen geschmolzen wird) die Milch gegessen hatte, die eigentlich für ein Kalb gemeint war. Meine Freundin machte mich schon früher auf die Missstände in der Milchindustrie aufmerksam, doch Milch musste einfach sein. Nachdem mir neben dem Käse auch der Gedanke an das bestohlene Baby (ich hatte ihm/ihr indirekt über den Bauern die Muttermilch geklaut ) schwer auflag, fasste ich den Entschluss, dieses „VEGAN“ mal für ein paar Wochen auszuprobieren. Die ersten paar Tage waren für mich verdammt schwer. „Kann ich denn nur noch Karotten und Haferflocken mit Wasser essen?“ Der gut gereifte walliser Hobelkäse lachte mich aus dem Kühlschrank an. Nach dem ich ihn 7 mal dort besuchte, wurde mir klar: Ich bin süchtig nach Milchprodukten! Ein Nährstoffmangel zeigt sich noch nicht nach zwei Tagen (mein Körper zeigte mir also nicht ein Protein oder Kalziummangel an!

Aus den geplanten paar Wochen wurden nun schon 6 Jahre, seit dem ich mich von Muttermilch entwöhnt habe. Aus ethischen Überlegungen gestartet, hatte die ganze Sache nach nur 4 Monaten einen dramatischen Effekt auf meine Lungenfunktion. Ich glaubte meinem Atem nicht; noch nie konnte ich eine längere Strecke rennen, ohne wie Darth Vader in Höchstform zu klingen. Mein Asthma war fast verschwunden; aber leider nur fast.


Der Atem erhält Leben. Richtig atmen macht den Unterschied
Liebe Leserin, lieber Leser, du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr ich jeden Atemzug zu schätzen weiss. Eine so simple, selbstverständliche Sache; wenn sie jedoch fehlt, dann ist Panik angesagt.
Ich lebte also glücklich und vermeintlich komplett asthmafrei (das Leistungsashtma war auch tatsächlich vollkommen verschwunden). Doch in jeeener Nacht…..ihr könnt euch jetzt ein bösartiges Orgelspiel vorstellen… ich war für zwei Wochen zu Gast bei einer Familie mit Katze (früher hatte ich Katzenhaaralergie, was wiederum einen Asthmaanfall auslöste), legte ich mich mit bereits erschwertem Atem zu Bett und versuchte einzuschlafen. Genau in diesem Moment traff es mich wie die Faust in die Lunge; jetzt hiess es wiedereinmal: AAATEMLOS DURCH DIE NACHT…… ich versuchte die Panik eines möglichen Erstickungstodes durch Meditation zu unterdrücken, was mir auch gelang. Schlafen konnte ich jedoch die ganze Nacht nicht. Der nächste Tag war entsprechend gelaufen. Als ich in der zweiten Nacht vor Müdigkeit immer wieder einnickte, nur um dann wenige Sekunden später, nach Luft ringend wieder aufzuwachen, hielt ich es einfach nicht mehr aus; ich war physisch am Ende! Mein Gastgeber brachte mich um 1 Uhr morgens ins Spital, wo ich erbärmlich beim Lungenkapazitätstest abschnitt. Durch Meditation konnte ich meine Herzfrequenz niedrig halten, was mir mehr Sauerstoff zur Lebenserhaltung liess. Die Ärzte dachten, mit diesem Herzschlag würde ich bald bewusstlos werden; ich war aber vollkommen ruhig. Mein Gastgeber und ich lachten noch herzlich über die Unbekanntheit der Wirkung von Atemmeditationen auf die Herzfrequenz. Nach einem Ventolin-Schub konnte ich wieder frei atmen und stark zitternd (siehe weiter oben im Text) nach Hause gehen. Wie süss fühlte sich Schlaf in dieser Nacht an.
Perplex über die Rückkehr meiner verlorengeglaubten Krankheit stiess ich auf das Buch vom ukrainischen Arzt Prof. Dr. Konstantin Buteyko, der nur durch Atemtechniken, tausenden Menschen half, sich von Asthma zu befreien. Seine Kernaussage: Durch die Nase atmen heilt und Mundatmen ist Gift für Asthmatiker! Nach mehreren Wochen bewusstem Nasenatmen hat ich es drin. Phänomenale Resultate folgten. Das Atmen durch die Nase, dem Organ das dafür am besten geeignet ist, filtert und erwärmt die Luft, bevor sie in die Lunge gelangt. Der Mund macht das nicht. Danke Konstantin Pavlovich Buteyko für deine tolle Arbeit und dein Erbe an die Menschheit, ganz besonders der Teil der Menschheit mit den Atemproblemen.

Die seelische Komponente dabei
Endlich asthmafrei. Kein Leistungsasthma mehr und die Allergien, bzw. der mikrige Rest davon sind auch verschwunden. Doch in jeeeener Nacht…..Donnergeräusch….in jeeeenem Haus mit Katze…. kam es noch ein letztes mal über mich! Nach einer schlaflosen Nacht fragte ich meine Geistführung und die Quelle: „Warum? Ich habe doch meine komplette Ernährung schon vor Jahren auf lebendige Nahrung (lebendige pflanzliche Rohkost) umgestellt, lernte Panikattaken durch Meditation abzuwenden, habe angefangen durch die Nase zu atmen und durch bewusste Atemlenkung die Sauerstoffsättigung meines Blutes zu maximieren!“ Da war doch noch etwas, das ich übersehen hatte. Nur 12 Stunden später kam dann die Eingebung: Ich enge mich selber ein und tat dies mein ganzes Leben lang. Was hat das jetzt mit dem Asthmaanfall zu tun? Jede physische Krankheit hat eine energetische Signatur. Menschen die sich selber einengen und sich nicht den Platz geben, den sie brauchen, entwickeln oft asthmatische Störungen. In den 10+ Jahren, die in meinem Leben von tiefen Depressionen geprägt waren, fand ich mich echt scheisse. Immer wieder machte ich mich klein. Dr. Rüdiger Dahlke (und schon viele vor ihm) schreibt in seinem Buch Krankheit als Symbol, dass Asthma genau aus dieser Enge heraus entstehe. Die riesige Last auf der Lunge lässt keinen Platz zum atmen.
Und wie es im Leben so ist, dürfen wir Unverarbeitetes immer wieder anschauen und durchleben, bis wir es verstanden, angenommen und aufgelöst haben. In einer weiteren Nacht in einem weiteren „Katzenhaus“ (die Katzenhaare reizen mein Immunsystem noch immer, wenn auch nur 0.5 % der Intensität vor dem Wandel) schnürte mir mein jahrelanger Begleiter die Luft ab. Nach zwei Stunden Atemringen, setzte ich mich aufrecht hin, fragte nach Unterstützung meiner geistigen Helfer und tat folgendes:
Ich machte meine Aura so weit wie nur möglich, in dem ich mir vorstellte, das dass Lichtwesen, das ich bin (und auch Du), erst den Raum und dann die Unendlichkeit füllte. Den Fokus auf die Lunge gesetzt, expandierte ich das innere Licht von dort aus…..ob du`s glaubst oder nicht, der Anfall verschwand innerhalb einer Viertelstunde! Jetzt wusste ich endlich, was der letze und doch mitentscheidende Faktor war.

Fazit:
Krankheiten wie Asthma spielen sich auf mehreren Ebenen ab. Die physischen, geistigen und seelischen Ebenen sind alle gleichermassen wichtig. Meine Ernährungsumstellung war definitiv der Gamechanger, wie es im Neogermanischen so schön heisst. Wie bei vielen Autoimmunkrankheiten ist es absolut essentiell, die Entzündungsherde im Körper zu eliminieren und dem Organismus durch lebendige Nahrung alle Nährstoffe und das benötigte Licht zur Verfügung zu stellen. Die Organe für das zu benutzen, wofür sie gedacht sind, ist ebenfalls wichtig. Vorher benutzte ich meine Nase nur zum riechen und als Steinbruch für Popel (ok, das war jetzt nicht so ernst gemeint). Die Nase ist mit der Lunge zusammen das Atemorgan schlecht hin, das die Luft für die optimale Verwertung vorbereitet. Auf seelischer Ebene wissen wir, dass sich alles Unverabeitete oder gar Verdrängte irgendwann in den Körper senkt und sich physisch als Krankheit manifestiert (ich kann dir das Thema Psychosomatik ans Herz legen). Durch dass ich mich immer klein machte und mir und meiner Aufgabe nie den Platz gab, den ich brauchte, schnürte ich mir dabei selbst die Luft ab. Die Medikamente der Pharmaindustrie haben mir geholfen, die Asthmazeit besser durchzustehen. Ich hatte schlichtweg noch nicht die Fähigkeit und das Wissen (die Lungenärzte wahrscheinlich auch nicht), die Krankheit zu heilen. So blieb es bis zu dem Zeitpunkt bei einer schulmedizinischen Symptombekämpfung (trotzdem, danke Pharmaindustrie). Grundsätzlich bin ich nicht gegen synthethische Medikamente (dies ist ein riesiger Begriff, ich weiss). Isolierte Substanzen sollten jedoch allgemein immer mit Vorsicht genommen werden!

Welche schulmedizinischen Medikamente habe ich genommen und was sind ihre Nebenwirkungen
Serevent: Serevent ist der Name des Medikamentes mit dem Wirkstoff Salmeterol, der die Bronchien durch Muskelentspannung öffnet.Kurzzeitig kann es helfen, einen Asthmaanfall abzuwehren.
Die Nebenwirkungen sind: Herzrasen, Kopfschmerzen, hoher Blutdruck, Nervosität und Zittern (Quelle: medicinenet.com).(Erst jetz weiss ich, wo das Herzrasen herkam)


Ventolin: Entspannt ebenfalls die Muskeln um die Atemwege und öffnet sie damit. Wird vorallem im Akkutfall eingesetzt. Die Nebenwirkungen sind: Zittern (bei mir heftigstes Zittern), Herzrhytmusstörungen, Übelkeit (bei mir ebenfalls), Enge in der Brust und Schwindel. (Quelle: medikamio.ch)

Tipps und Tricks beim Asthmaanfall
1. Ruhig bleiben! Panik verschlimmert die Situation nur noch. Ja ich weiss, wenn es sich anfühlt, alls würde man gleich abnippeln, ist es verdammt schwer ruhig zu bleiben! Konzentriere dich auf deinen Atem und versuche ihn so tief und ruhig wie möglich zu halten.

2. Nasenatmung bei verstopfter Nase: Aufrecht hinsetzen und Nase zuhalten. Dann nickst du 10 Mal und lässt die Nase wieder los. Die Blockade sollte verschwunden oder zumindest weniger sein. Bei Bedarf einfach nochmal wiederholen.

Nase am hinteren Teil zuhalten.
Setze dich mit geradem Rücken hin.
Nicke in dieser Position etwa 10 Mal.

3. Bei akkutem Asthma (Asthmaanfall) hilft eiskaltes Wasser auf den Nacken und oberen Rücken geschüttet. Der Schock öffnet die Bronchien.

4. Die Torwartstellung (nein, hat nichts mit Kama-Sutra zutun) hilft, bei einem Anfall möglichst viel Luft in die Lungen aufnehmen zu können. Beuge dich dafür über und gehe leicht in die Knie. Stütz deinen Oberkörper mit deinen Händen auf die leicht angewinkelten Knie.

Die Torwartstellung hilft dabei, mehr Luft in die Lunge zu bringen.


5. Sich nicht kleinmachen und einengen: Stell dir vor, du machst dein Energiefeld gross und breit. Mache dich so gross und weit wie möglich und strecke die Arme von dir. Visualisiere, wie du wie eine Rosenblüte von der Lunge aus aufgehst. Ich stelle mir dann noch vor, wie die beklemmende Schwärze von meinem inneren Licht zerfetzt wird und die Strahlen einer nach dem anderen durch sie hindurch sticht. Asthma zeigt dir unteranderem an, dass du dich seelisch beklemmst und klein machst. Geh genau ins Gegenteil und Brüll mit der inneren Kraft. Versuche aber nicht die Wahrnehmung des Anfalls zu unterdrücken sondern sie als Lehrer zu nutzen, um mit deiner Einengung fertig zu werden. Wenn du es verdrängst, kommt es nur wieder und wieder. So unglaublich es für viele von euch klingen mag, es funktioniert.
Wenn alles nicht hilft, dann inhaliere mit deinem Asthmamedikament oder geh zum Arzt!

Welche Heilkräuter ich bei Asthma und Atembeschwerden benutzen würde, verrate ich dir in einem weiteren Beitrag. Verpass jenen und andere spannende Texte zu Themen wie Permakultur, persönliche Transformation, innere Heilung und Wildpflanzen nicht! Folge mir auf dem Folge-mir-Knopf am Ende dieser Seite!

Buchempfehlungen zum Thema

Dr. Rüdiger Dahlke, Krankheit als Symbol

Die Werke von Prof. Dr. Konstantin Buteyko zum Atem und Asthmatherapie

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