Getrennt sein und beherrscht werden.

Liebe Leserin, lieber Leser, der folgende Text liegt mir persönlich sehr am Herzen. Ich bitte dich auch, meine Worte, für dich zu prüfen und selbst zu entscheiden, was für dich stimmt.

Als Menschen leben wir in mehreren Dimensionen, die wie Pfannkuchen aufeinandergestapelt sind. Die Realität, die jeder von uns etwas anders wahrnimmt, soll in den folgenden Zeilen, generell, als Physis bezeichnet werden. Gleichzeitig sind die Grenzen der Physis, die unserer Wahrnehmung. Die meisten Menschen sehen das Licht, das sich im Wellenlängenbereich von 400 – 800 Nanometern befindet und hören die Frequenzen im Bereich von 16 -20.000 Hz, riechen definierte Aspekte und haben 6 Geschmackssinne. Diese wissenschaftlich anerkannten Bereiche, sind stark generalisiert. Die Wahrheit jedes Menschen liegt meistens teils ausserhalb und teils innerhalb dieser Bereiche. Die Physis ist also etwas, was wir ausserhalb von uns, mit unseren «definierten 5 Sinnen» wahrnehmen und als gemeinsame Realität betrachten.

In dieser Physis herrscht das Gesetz der Polarität, es gibt immer zwei Aspekte einer Ansicht (Bsp. Gut und Böse, Frau und Mann, Hell und Dunkel). Dazwischen existieren jedoch Nuancen. Die Dualität jedoch, beschreibt ein Zwei-Boxen-System; man ist entweder oder; Nuancen dazwischen gibt es hier nicht. Der Unterschied ist gravierend!

Die Welt der Gefühle, bezeichne ich nicht als Teil der Physis, jedoch als eine Ebene, die von ihr beeinflusst wird und sie beeinflusst. Auf dieser Ebene gibt es Gefühle, die sich exakt gegenüberstehen und dual auftreten. Eine weitverbreitere Meinung, dass Hass das Gegenteil von Liebe ist, scheint nicht korrekt zu sein. Liebe und Hass können gemeinsam auftreten; man nennt dies Hassliebe. Eine Kombination, die nicht funktioniert sind Liebe und Angst, da dies Antagonisten sind; sie treten nicht gemeinsam auf. Genau wie Begierde und Ekel. In der «reinen Physis» gibt es also nur die Polarität; der Dualismus ist in ihr, nur ein Konstrukt unserer Kultur. Auf der Gefühlsebene, kann jedoch ein gewisser Dualismus oder eher strikte Trennung (ein nicht gemeinsames Auftreten gewisser Gefühle) vorkommen. Wenn jedoch der Dualismus auf die Physis übertragen wird, kann es vorkommen, dass Menschen sich bewerten und nicht mehr nur die Handlung dessen sehen. Eine solche Projektion, also das Einteilen von sich oder Anderen in vordefinierte Boxen, schafft Trennung.  Nur in den seltensten Fällen schafft sie Einheit, dann aber in kleineren Gruppen, die sich in diesem Aspekt von der ganzen restlichen Menschheitsfamilie abtrennen. Beispiele scheinbarer Trennungen sind: Natur und Mensch, Mitwesen und Nutztier oder einfach du und ich auf allen Ebenen.

Ich persönlich appelliere dafür, die Gefühle anderer Menschen nicht beeinflussen zu wollen, weder positiv noch negativ. Mein Vorschlag wäre, Räume zu schaffen und sich Zeit zu nehmen, den anderen Menschen kennen zu lernen und dessen Perspektive für die Zeit ein zu nehmen, die es braucht, um den anderen zu verstehen. Es bringt Schwierigkeiten mit sich, sich in einer Sprache, einem Mittel des Austausches, über Themen zu unterhalten, das so sehr an die Physis gebunden ist und dazu noch jahrhundertelange dualistische Prägung durchlaufen hat.                                                                          Liebe Leserin/ lieber Leser, wenn dich dieser Text wütend macht, dann bitte verzeih mir, wenn ich in Beiträgen wie diesem nicht die richtigen Worte finde, die dir meine Gefühle dazu verständlich machen. Ich möchte hier niemanden verurteilen oder irgendeine Form der Religion schaffen, sondern nur aufschreiben, was mir meine Gefühle zeigen.

Wir leben in einer Welt der Trennung, die wiederum in eine Welt der Harmonie eingebettet ist. Die Trennungen zwischen Menschen, Völkern und Religionen entstehen in jedem von uns, der/die nicht in sich selbst schaut und andere Menschen (ganz wichtig: Das Handeln der Menschen kann licht oder unlicht sein, der Mensch selber ist jedoch bewusster oder unbewusster), aber nicht ausschliesslich nur ihr handeln, nach dem eigenen Weltbild beurteilt. Ich würde sagen, dass es Jesus Christus und noch vielen Menschen vor und nach ihm, genau deshalb möglich war, auch für seine Feinde zu beten. Denn sich selbst und die Menschen auf der ganzen Welt in ihrem jetzigen Bewusstseinszustand zu akzeptieren, sie sogar für ihr Sein zu lieben, bezeichne ich als bedingungslose Nächstenliebe.

Wenn wir sehen, dass andere Menschen, auch die sogenannte «Elite», also die wenigen Menschen, die die Welt zu steuern scheinen, auch auf dieser Erde sind, um zu lernen; so können wir aus freiem Herzen entscheiden, ob wir sie nun hassen und bekämpfen. Eine andere Möglichkeit wäre, sie als Miterdenbürger an und ihre negativen Handlungen zur Kenntnis zu nehmen. Unseren Fokus (unsere Aufmerksamkeit) können wir jedoch darauf lenken, was uns lichtvoll und förderlich für mich, dich und alle anderen erscheint.

Wenn wir uns als Gesellschaft ständig, wegen Meinungsverschiedenheiten trennen, darauffolgend, aus Prinzip keinen Austausch mehr zulassen, so werden wir IMMER von Menschen beherrschbar sein, die sich dieser Chance bewusst sind und sie ausnutzen, um an Macht zu kommen. Das wusste schon der chinesische General Sūnzǐ, 500 Jahre vor Christus, als er eine Kriegsstrategie beschrieb, die später als «divide et impera» in die Geschichte einging. Das heisst so viel wie: Teile und herrsche. Die Geschichte ist also uralt, funktioniert aber immer noch.

Die Einsheit in der scheinbar grossen Verschiedenheit zu leben, ist nicht einfach, aber ohne sie, könnte ich nicht mehr weiter als beseelter Mensch existieren. Ich strebe danach, da auch ich denke, dass unser jetziges System nicht mehr den Bedürfnissen der Menschen entspricht, anstatt das alte zu bekämpfen, genau diese Energie zu benutzen, um ein neues zu erschaffen. Dieses neue System soll sich immer wieder den Bedürfnissen der Menschen anpassen und so gut sein, dass das alte überflüssig wird.

Dazu gehört auch, auf die Strasse zu gehen, um Missstände aufzudecken und diese Kund zu tun. Dies setzt aber eine bessere Lösung voraus, die jeder und jede Demonstrierende in ihrem/seinem Leben umsetzt. Wenn nur geschrien wird, um der eigenen Wut einen Ausweg zu geben, entstehen Gegendrücke und Disharmonien. Bei jeder Demo gibt es immer beide Gruppen und viele dazwischen (Stichwot: Polarität).

 Die Liebe ist die stärkere Kraft. Für mein Leben habe ich mich entschieden, all die dunklen Aspekte in und um mich anzunehmen, aber in Liebe zu leben und zu handeln. Ich kann dir sagen, es fühlt sich verdammt gut an.

Mit den sozialen Medien und dem gesellschaftlichen Druck zur Extravision (Nomen von extrovertiert sein) wird Individualismus scheinbar zum neuen Status quo. Wir sollen uns ja selbst verwirklichen, an die Spitze kommen……wirklich? Wie wäre es, wenn wir tatsächlich der Beste oder die Beste werden; die BESTE VERSION von uns selbst. Da gib es nichts zu vergleichen, aber viel zu lieben!                        Wie wäre es, wenn die Welt voller Menschen wäre, die so mit Liebe überquellen, dass sie Anderen verschenkt werden muss, um nicht wegen ihr zu explodieren! Wir sind hier, miteinander verbunden, mit unserem physischen Körper auf der Erde wandelnd und nach Glück und Liebe strebend!  Ich wünsche dir, einen lichtvollen Tag voller Achtsamkeit für dich und deine Mitmenschen……      

Wenn dir Beiträge wie dieser gefallen, dann folge mir doch! Auf Facebook findest du mich unter: Erdwandler Permakultur:  https://www.facebook.com/pages/category/Environmental-Consultant/Erdwandler-Permakultur-243040203041698/

2 Kommentare zu „Getrennt sein und beherrscht werden.

  1. …Hallo und farbige Grüsse vom heutigen…wohltuenden Sonnen-Tag…im Vollmond! Ich bin.s New Change, New Culture….Permaculture! Dies mein persönliches Statement von damals, auf der Strasse… Vielen Dank für deine Worte..! in Zeiten der kämpferischen Schreie, dem Buhlen um diese oder jene politische Zugehörigkeit und immer wieder um Macht…. der Lichtblick. Die neue Zeit- jetzt- ist für uns alle eine wertvolle Prüfung,denn es geht um Leben! Und neue Formen entstehen. Wir Menschen haben (Auf)Gaben…Kennst du deine-beide? Wenn ich ..spüre,fühle…dann geschieht automatisch Verbindung…und mit der Natur erlebe ich die stärkste Kraft…und mein Wissen, dieser Lebensweg gibt Sinn. Herzlichst Sandra

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    1. Ich erspüre meinen Weg ebenso. Danke für deine Antwort 🙂

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