Warum ich kein „Grüner “ bin!


Die Farbe Grün sehen wir in der Natur so häufig, da die anderen Farben von den Pflanzen aufgenommen werden und nur sie zurückgewiesen wird. Ich bevorzuge das ganze Spektrum und nicht nur das, was mir gerade am meisten passt.
Ich werde oft von Menschen als „Grüner“ bezeichnet; eine eher abwertende Bezeichnung. Jemand der nicht passen möchte, jemand, der lieber Bäume umarmt als arbeiten geht. Wie sehr muss ein Mensch sich selbst verloren haben, dass er es als das höchste Gut erachtet, konform zu sein? Zudem fühlt er/sie sich dabei bestätigt, auch andere Mitmenschen in eine vorgekaute Konformität, durch Beleidigungen hineinzuziehen. Wahrscheinlich kennt er oder sie sich nicht im Geringsten.


Meine Verbindung mit den Pflanzen (oder dem grünen Volk, wie viele Stämme Nordamerikas die Pflanzenwelt bezeichnen) ist stärker als die der meisten Menschen in meinem Umfeld, doch wegen dem bin ich nicht „ein Grüner“. „Ein Grüner“ zu sein wurde in den letzten Jahren mit der Klimabewegung gehypt und plötzlich werde auch ich ungewollt in diesen Kessel geschmissen. Die grünen Parteien und grosse NGO`s wie GreenPeace (für die ich mal gearbeitet habe) sind für alternativen, für regenerative Energien, sie wollen aber auch das jetzige System aufrechterhalten.
Wie viele Parteien, die sich immer gegen profitgesteuertem Lobbyismus und die Kapitalisierung der Politik aussprachen, verschlossen in den letzten zwei Jahren Augen, Ohren und ihre Nase. Die Sache mit den Pharmakonzernen, den Maskendeals und den „Behandlungen“ hat schon bald nach ihrem Beginn nach Betrug geschrien, war offensichtlich und hat vor allem zum Himmel hoch gestunken. Tja, so schnell kann man seine Prinzipien über den Haufen werfen, um auf keinen Fall nicht negativ aufzufallen. Ich empfehle dazu Pflanzen wie die Brennnessel und Hirse zu essen: sie enthalten beide viel Silizium und Calcium; beides stärkt das Rückgrat.


Mein Gehör ist sehr sensibel. Autos mit Verbrennungsmotor treiben mich oft in den Wahnsinn; zudem stinken sie. Elektroautos sind da viel angenehmer. Man kann sie zu Hause am Carport aufladen und sie nerven nicht so tierisch. Das Problem mit den Elektroautos: Der Lärm, der Stunk und die Verschmutzung finden in anderen Teilen der Erde statt. Sei es für das Lithium der Batterie, das Kobalt, das Wolfram, den Strom oder den anderen seltenen Erden in der ganzen Elektronik. Ein Thema, das Tabu zu sein scheint. Hauptsache bei uns ist es schön grün und nachhaltig.


Ich bin auch nicht einer jener Menschen, die die Schweiz als eines der grünsten Länder der Welt beschimpft. Weil wir statistisch immer noch die Ressourcen von 2.8- 3 Erden verbrauchen. Bei diesen Aussagen schäme ich mich fremd. Was für ein gewaltiger Tritt ins Gesicht eines Drittweltbürgers ist es, wenn wir seine/ihre Lebensweise bemängeln und ihm/ihr unsere „grünen“ Ideen aufdrängen? Mit Techniken, deren Rohstoffe aus ihren Ländern kommt, dort aber Armut, Wasserverschmutzung, Waldzerstörung, Bodenzerstörung und Bürgerkriege auslösen. Bei diesem absolut widersprüchlichen Verhalten wird mir einfach nur schlecht; trotz innerem Frieden.


Wenn du es bis hier geschafft hast, dann gratuliere ich dir. Du bist einer der Menschen, die andere Meinungen aushält und sie nicht direkt als rechts, antisemitisch, rassistisch, verschwörungstheoretisch, putinfreundlich oder sonst irgendwie abtut. Genau solche Menschen braucht es, um wirklich eine enkelgerechte Zukunft zu bauen; nicht nur so tun als ob und sich dann dafür noch feiern zu lassen.


Ich stehe für: Eigenständiges, kritisches Denken, konstante Selbstreflektion, ein Leben als Teil der Schöpfung (religionsfrei, obwohl ich das Wort „Schöpfung“ benutze), Ehrlichkeit, meine Fehler zugeben, die Förderung der Jugend und die Möglichkeit sein seelenpotential zu entfalten (für jeden). Ich bin überzeugt davon, dass wir uns alle in unseren Herzensrollen synergetisch ergänzen. Auf diesem Blog teile meine eigene Meinung und die Erfahrungen und Erkenntnisse, die ich gesammelt habe. Sie sind nicht für jeden und jede etwas und vor allem sind sie nicht unfehlbar (das ist wissenschaftlich bewiesen :-))

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3 Kommentare zu „Warum ich kein „Grüner “ bin!

  1. Lieber Erdwandler,
    Du sprichst mir aus dem Geist und aus der Seele. Leider sind wir Teil einer Verblödung-Matrix und weit davon entfernt zu kapieren, dass das gesamte westliche System im Banne des goldenen Kalbs der Wachstums-Wirtschaft steht – und davon müssen wir uns befreien.

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  2. Lieber Joscha
    Kurz und prägnant, den Nagel auf den Kopf getroffen. Vielen dank für diesen Text.
    Mit grösster Verbundenheit wünschen wir dir/euch einen schönen Abend.
    Herzgruss, Joshua und Mischka

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  3. Ahoo! Habe auch keine Lust mehr auf das Greenwashing, oder jetzt Rainbowwashing, was auch immer das Image der Politiker gut dastehen lässt… alles nur Schall und Rauch! Wir sind einfach Menschen in der Selbstverantwortung. Meine Augen sind grün, meine Haare braun, mein Blut rot… trotzdem seit ihr alle meine Brüder und Schwestern ❤

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