Astralprojektion: Die Methode, mit der du ebenfalls aus deinem Körper reisen kannst

Er dachte, dass die einzig existierende Realität, jene ist, in der wir  unserem Vollzeitjob nachgehen. 0 Als Psychotherapeut und Radiotechniker verbrachte Robert Monroe also sein Leben in genau der einen Realität. Eines Nachts bemerkte er, dass seine Schlafzimmerdecke ungewöhnlich nahe an seinem Gesicht schien. Verwundert drehte er sich um und musste erkennen: Seine Decke hatte sich keinen falls gesenkt, er war zu ihr aufgestiegen! Ein paar Meter unter sich konnte er seinen Körper friedlich schlafen sehen. Seitdem war Roberts Leben nicht mehr das Gleiche.

Liebe Leser dieses Blogs

Es gibt Dinge, die es für andere Menschen nicht gibt. Es sind Dinge, die nicht jeder sehen kann. WLAN zum Beispiel. Es gibt aber auch Phänomene, von denen millionenfach erzählt werden, die man aber selber erlebt haben muss, um sie so richtig glauben zu können. Eines dieser Vorkommnisse ist die ausserkörperliche Erfahrung (auf Englisch: out of body experience oder einfach OBE). Das Phänomen das Robert Morrison erlebte; ich werde später nochmals auf ihn zu sprechen kommen. Im Beitrag übers luzide Träumen, bin ich bereits auf eine andere Form des Bewusstwerdens eingegangen, die ausserhalb unserer physischen Wachphase stattfindet. Dieser Text dreht sich aber ums Astralreisen, wie das Phänomen auch genannt wird.

Genau so natürlich wie Träumen

Ich reise schon seit frühster Kindheit regelmässig aus dem Körper heraus. Früher war mir der Unterschied zwischen den Dimensionen aber noch nicht so bewusst. Ich stand einfach aus dem Bett auf und konnte bei Bedarf durch Wände gehen. Was gibt es Natürlicheres 😊? Macht das nicht jeder so?

Dass nicht jeder das macht, erfuhr ich erst später. Im Alter von neun Jahren hatte ich eine Operation unter Vollnarkose. Mitten in der Behandlung wachte ich auf und hörte alles um mich herum, wollte meine Augen aber nicht öffnen, da ich Angst hatte, aufzuwachen und Schmerzen zu empfinden. Die Ärzte konnten jedoch keine abnormale physische Reaktion auf dem EKG- feststellen. Für sie schlief ich die ganze Zeit in einem komaartigen Zustand. Langsam dämmerte mir, dass dieses Aufwachen nicht «normal» ist. Doch ich hatte niemanden, mit dem ich darüber sprechen konnte. Wie so oft in meinem Leben, fühlte ich mich mit meinen Erlebnissen alleine und einsam. Als ich mich jedoch mit OBE`s näher auseinander setzte, erkannte ich, dass ich doch nicht der Einzige bin, der regelmässig durch Wände ging und seinen Körper nachts zurücklies. Es tat so gut, viele Bücher und einige Internetartikel über das Thema zu finden und zu sehen, dass Millionen von Menschen seit der Antike über das Phänomen berichteten. Ich lernte sogar einige Menschen kennen, die wie ich regelmässig «Raus gehen». Also doch nichts Übernatürliches, nur nicht ein Thema, wie die Hochzeit der Royals, die neuste Serie auf Netflix, oder über was auch immer in unserer Gesellschaft gesprochen wird. Mir gruselt es mehr von so manchen Dingen, die in unserer Gesellschaft als normal oder natürlich angesehen werden.

Ausserkörperlicher Erfahrungen und Nahtoderfahrungen

Beim Astralreisen ist der physische Körper noch intakt und der Astralkörper (quasi das Vehikel, mit dem man reist) kann jederzeit zurückkehren. Man kann lernen, sich willentlich aus dem Körper zu begeben und ohne an die Materie gebunden zu sein, überall hinreisen. Bei Nahtoderfahrungen ist das etwas anders. Jedoch kann man bei beiden Phänomenen ähnliche Erlebnisse haben. Über Nahtoderfahrungen, nach denen Personen eine Unfallszene vollkommen nacherzählen können, obwohl sie zu der Zeit klinisch Tod waren, sind keine Seltenheit. Es gibt Forschungsinstitute und Sammlungen der Berichte.

Roberts Methoden

Der Psychotherapeut Robert Monroe, dessen Geschichte uns in den Beitrag einführte, glaubte seinem Erlebnis zuerst selbst nicht. Es bedurfte zahlreichen weitere Nächte, in denen er sich selbst von aussen sah, bis er akzeptierte, dass da mehr war. Da er sich als Radiotechniker mit Frequenzen gut auskannte, entwickelte er, nach dem Studium von Hirnwellen Methoden, mit denen diese OBE`s auch über Töne induziert werden können. Die Reisen wurden so etwas planbarer werden. Die Hemisynchtechnologie war geboren. Daraus entstand wiederum das Robert Monroe Institute. Natürlich interessierte sich auch die Army für die Techniken, die sie zur Spionage einsetzen konnten (heute gibt`s Google, Facbook und Co., die den Job erledigen). Darüber zu schreiben würde hier den Rahmen sprengen. Ich hinterlasse gerne einen Link unter dem Beitrag.

Jeder kann astralreisen

Wie schon erwähnt können wir, wie auch beim luziden Träumen, das Astralreisen lernen. Dazu muss man sich aber verschiedener Punkte bewusst werden:

1.) Astralreisen kann jeder lernen, es ist aber nicht für jeden

2.) Auf Astralreisen kann man nicht verloren gehen, es gibt immer eine Verbindung zum Körper und jeder von uns hat geistige Helfer zur Unterstützung.

3.) Sobald man sich im Astralraum befindet, gelten andere Gesetzmässigkeiten. Man steuert nicht mehr mit den eigenen Gliedmassen, sondern mit den Gedanken.

4.) Wer Angst hat, sollte nicht astralreisen. Jeder Angstgedanke kann sich im astralen Raum manifestieren. Es sind aber nur die eigenen Gedanken! Verstörende Erlebnisse können aber auftreten. Horrorfilme und Gruselstreifen wie «Insidious» haben viele wirre Ängste über das Thema verbreitet.

5.) man sich bewusst vom physischen Körper löst, gibt es verschiedene Phasen, die je nach dem angsteinflössend sein können. Bsp. In der Schlafparalyse kann man sich nicht mehr bewegen, in der Phase der Vibration kann es sich so anfühlen, als würde man gleich einen Herzinfarkt kriegen oder kurz vor dem Ausstieg aus dem physischen Körper können Dinge gesehen werden, die normalerweise bei uns in der Physis nicht sichtbar sind. Ich kann da viel aus dem Nähkästchen plaudern.

6.) Es gibt lichtvolle und dunkle Ebenen. Keine ist schlechter als die andere, nur eben dunkler oder heller. Wer da gleich an Himmel oder Hölle denkt, der wird keine schöne Zeit haben. Versuch dich möglichst entspannt und offen darauf einzulassen.

7.) Manchmal musst du sehr lange üben, um Erfolg zu haben. Meistens geschieht das Ganze aber spontan und unerwartet.

Meine Lieblingsmethode fürs Astralreisen

Wichtig dafür ist Entspannung. Ein Ding mit dem ich auch noch hadere….Gleichzeitig sollte das Gehirn sich auch schon etwas vom Tag davor erholt haben. Die beste Zeit ist also früh morgens, so zwischen 3 und 6 Uhr. Der Körper ist noch genug müde und das Hirn konnte die Eindrücke des Vortages schon verarbeiten.

Meine Lieblingsmethode und gleichzeitig eine der beliebtesten ist die sogennante wake-back-to-bed-Methode. Dabei stellt man sich den Wecker auf etwa eine Stunde vor der normalen Aufstehzeit. Am besten an einem Tag, an dem man sowieso frei hat und keine Pflichtgedanken das Vorhaben stören können.  Man bleibt etwa 20 min wach und geht dann wieder schlafen. Der Geist ist dann einigermassen wach und der Körper schläft ein. Genau das ist auch der Trick dabei: Der Körper schläft ein und der Geist bleibt wach. Danach wird die Chance viel grösser, dass man beim nächsten Schritt  erfolgreich sein wird.

Schritt 2: Sobald du spürst, dass der Körper starr wird (Schlafparalyse), kannst du versuchen, dich aus deinem Körper herauszurollen oder du stellst dir vor, dass du dich, an einem von der Decke hängenden Seil nach oben ziehst. Es gibt die verschiedenen Austrittsmethoden. Finde diejenige, die für dich funktioniert. Einmal liess ich mich einfach durch das Bett und dann durch den Boden in die darunterliegende Küche sinken. Ein spannendes Erlebnis, da ich den Raum zwischen Schlafzimmerboden und Küchendecke sehen konnte. Wie schon gesagt, man ist nicht an Materie gebunden.

Die Astralebenen sind ein Pfannkuchenturm

Ich stelle mir das jedenfalls so bildlich vor. Unsere Physis (Wachrealität) ist ein Pfannkuchen in einem Stapel von anderen Pfannkuchen. Es gibt Kuchen über und unter ihr. Wiederum hat das nichts mit Hölle, Fegefeuer oder Ähnlichem zu tun. Die Ebenen direkt über und unter der Physis sehen oft gleich aus, wie wir es von unserem Schlafzimmer gewohnt sind. Man kann sogar den Boden und dessen Beschaffenheit spüren. Wenn man durch Wände geht, fühlt sich das an, als würde man durch Wackelpudding laufen; nicht gerade angenehm! Je nachdem begegnet man Wesen, die echt bizarr aussehen können. Wer sich aber jemals während einer Astralreise im Spiegel selbst angeschaut hat, der muss sich nochmals fragen, wer in diesem Zustand das bizarre Wesen ist….

Jede Reise durch das Pfannkuchenuniversum ist einmalig, abenteuerlich und so nicht im Reisebüro zu buchen.  

Wie geht’s weiter?

Jetzt kommt die Zeit, in der die Sonne sich vermehrt auf der anderen Seite des Planeten aufhält. Die Zeit der kürzer werdenden Tage und der sich zurückziehenden Vegetation ist auch die Zeit der Innenkehr. Mehr Zeit zum Nachsinnen, Kuscheln, Zurückziehen. Um dir diese Zeit zu versüssen und dich auch in dieser Zeit zu inspirieren, werde ich alle 2-3 Wochen ein Beitrag mit Ritualen, Meditationen, Erfahrungen aus anderen Dimensionen und über die Bräuche unserer Vorfahren speziell zu dieser Jahreszeit veröffentlichen. Dazwischen gibt es Rezepte, Permakultur, weitere Interessannte Beiträge zur Selbstversorgung und so weiter. Folge doch diesem Blog, in dem du auf den Folge mir Knopf unter dem Beitrag drückst! Ich nehme dich zwar nicht mit auf Astralreise, dafür aber mit in eine Welt voller Selbstbestimmtheit, Naturverbundenheit, Bewusstseinserweiterung und Zuversicht. Denn die Welt besteht nur zu einem kleinen Teil aus dem, was wir so sehr als Wirklichkeit bezeichnen. Du kannst mich in meiner Arbeit unterstützen, in dem du die Beiträge auf Social Media und im Freundeskreis teilst, um auch andere Menschen zu inspirieren. Hattest du auch schon mal eine ausserkörperliche Erfahrung? Schreibs mir doch in die Kommentare! Ansonsten wünsche ich: Viel Spass beim Reisen und Experimentieren! 

Interessante Links

Das erwähnte Monroe Institute: https://www.monroeinstitute.org/

Der YT-Kanal von Ryan Cropper mit vielen Techniken zum Astralreisen: https://www.youtube.com/c/RyanCropper/videos

Die US-Army auf Astralreise: https://sputniknews.com/military/201707241055835847-us-army-hypnosis-astral-projection/

Ein tolles Buch, dass ich zu diesem Thema empfehle: Dying to be me von Anita Moorjani oder Heilung im Licht (die deutsche Fassung)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das:
search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close