Verborgenes erkennen: Die Macht systemischer Aufstellungen

Wie es aussieht, wird die kommende Zeit emotional sehr herausfordernd. Wir erleben gerade eine riesige soziale Krise, die sich so schnell auch nicht wieder legen wird. Nicht allein die Bedrohung der finanziellen Existenzgrundlagen sind das Problem, sondern die Ängste, die immer und immer wieder geschürt werden. Speziell in solchen Zeiten ist es von Vorteil, wenn man in sich gefestigt ist und in Ruhe, weise Entscheidungen treffen kann. Ängste werden nur dann zum Problem, wenn wir uns von ihnen leiten lassen und sie so, bewusst oder unbewusst unseren Alltag bestimmen.

Liebe Leser und Leserinnen dieses Blogs

In Angst oder in Liebe zu leben, ist eine innere Entscheidung! Zuerst müssen wir uns aber bewusst sein, um welches Trauma oder um welche Angst es sich handelt, die immer wieder zur Sucht verleitet, Wut aufkommen lässt, Schlafstörungen verursacht oder Schuldgefühle hervorruft. In den meisten Fällen sind die Ängste verborgen und verstecken sich hinter Emotionen und anderen Gefühlen. Viele Menschen gehen ein Leben lang mit Ängsten durch ihren Alltag und merken gar nicht, dass sie sich durch sie selber manipulieren oder sich immer wieder selbst Steine in den Weg legen.

Ängste müssen nicht verborgen bleiben

Ängste können und sollten sichtbar gemacht werden. Doch wie ist es möglich, eine Angst sichtbar zu machen, die schon seit Geburt tief im eigenen Wesen schlummert? Wie kann man ein Trauma erkennen, ohne zu wissen, dass wir traumatisiert sind. Noch werden in unserer Gesellschaft Praktiken angewandt, die schon Kinder zu tiefst traumatisieren, von der Allgemeinheit aber als normal und manchmal sogar als notwendig angesehen werden. Wenn du also nicht jeden Tag in Ruhe und Zufriedenheit leben kannst, dich andere Menschen noch aus der Ruhe bringen, immer andere schuld sind usw., dann hast auch du noch ein paar Ängste aufzulösen.

Fakt ist: Jede*r von uns hat Ängste und negative Glaubenssätze, das ist normal, ob sie aber unser Leben bestimmen, das entscheiden WIR!

 Was ist Aufstellen und wie kann es uns helfen, innerlich stark, ausgeglichen und ganzheitlich zufrieden zu werden?

Es gibt unzählige Formen von Familienaufstellungen und anderen Varianten davon. Désirée und ich praktizieren eine Form, die noch etwas weiter geht. Beim Aufstellen hat man die Möglichkeit, zusammen den eigenen Ängsten zu begegenen und sie anzuschauen. Meistens hilft es schon enorm, die Angst zu erkennen und sich bei ihr, für ihr Dasein zu bedanken. Den Ängste sind auch dazu da, uns zu beschützen. Man sagt dann einfach zu ihnen: „Vielen Dank, ich habe dich als Schutz oder zum Überleben gebraucht, doch diese Zeit ist nun vorbei, ich brauche dich nicht mehr!» Manchmal muss man es mehrere Male wiederholen.

Wenn die Angst nicht bekannt ist, kann eine Aufstellung weiterhelfen. Wir benutzen die Methoden der systemischen Aufstellung nach Me-Di-Or gepaart mit Coachingtechniken. Nehmen wir an, eine Person möchte für seine/ihre Arbeit eine Lohnerhöhung beim Chef einfordern, traut sich aber nicht. Beim Aufstellen hat sie die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen das Gespräch durchzuführen, während eine andere Person die Position des Chefs einnimmt. Dabei kommen bestimmte Ängste oder Wut zum vorschein, die direkt angeschaut und aufgelöst werden. Danach kann man sicherer und selbstbewusster, das eigentliche Gespräch mit dem Vorgesetzten meistern.

Wir sind bei diesem Beispiel zu dritt. Désirée und ich erschaffen am Anfang einen geschützten, wertfreien Raum um uns und den Klienten herum. Danach versuchen wir zusammen mit Hilfe verschiedener Platzhaltern herauszufinden, woher die Angst kommt. Die Person mit der Angst soll dies weitgehend selbst tun, wir assistieren nur! Wenn es mal nicht weitergeht, kann ich oder Désirée in die Person oder einen anderen Menschen (der muss nicht anwesend sein) hineinstehen und fühlen, wie sich denn die Situation für z.B. den Chef anfühlt. Wenn wir Beziehungsprobleme/-ängste auflösen, dann können wir sogar fühlen, was die abwesende Person zu diesem Thema empfindet. Wir alle sind auf verschiedenen Ebenen miteinander verbunden. Ein Auslöser einer solchen Angst kann schon vergessen in der Kindheit liegen. Es kann eine traumatisierende Zurückweisung oder ein ständiges: „Du kannst das nicht! Pass dich doch mal an!“ sein. Es gibt unzählige Formen und versteckte Ängste.

Manchmal muss man ziemlich in der Zeit zurückreisen, um zu jenem Punkt zu gelangen, an dem die Angst oder das Trauma entstand. Wir gehen daraufhin zusammen, noch ein paar Schritte weiter zurück, um eine Stelle zu finden, an dem alles noch in Ordung war. Der Klient nimmt das positive Gefühl mit ins Jetzt. Die persönliche Vergangenheit wird quasi neu programmiert. Nichts muss, alles kann.

Wir freuen uns, dass wir so schon einigen Menschen auf ihrem Weg zu einem bewussteren Selbst assistieren konnten.

Bei was können Aufstellungen sonst noch helfen

Du kannst Einblicke in schwierige Beziehungen erhalten, Abhängigkeitsbeziehungen in Familien auflösen, negative Gedankenmuster (Mindsets) in positive verwandeln, Triggerpunkte entschärfen (speziell bei Kolerikern), den nächsten Schritt zu deinem Traumberuf erkennen, deine Aggressionen besser kennenlernen, den Grund einer Sucht auf die Schliche kommen und bei Depressionen mögliche Ausgangswege aus der Teufelsspirale entdecken. Wir helfen dir gerne dabei….

Probier`s doch einfach mal aus und melde dich bei uns. Mehr Infos findest Du hier:https://erdwandler.com/aufstellungen-und-coaching/

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